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Cryogen-Mahltechnik

Cryogen-Mahltechnik

Kaltmahlung unter Stickstoff – für temperaturempfindliche Materialien und höchste Feinheiten

Die Cryogen-Mahltechnik von Graf Anlagenbau nutzt tiefkalte Stickstoffatmosphäre zur Zerkleinerung temperatursensibler Materialien. So entstehen feinste Pulverqualitäten mit minimalem thermischen Einfluss – ideal für Gummi, Additive, Spezialchemikalien und Gewürze.

Höchste Präzision dank Kaltmahlung

Tiefe Temperaturen

Stickstoffkühlung bis –120 °C

Ultrafeine Ergebnisse

Extreme Feinheiten dank Tieftemperaturmahlung

Materialvielfalt & Qualität

Gummi, Additive, Gewürze, sowie alle temperaturempfindlichen Produkte.

Einsatzgebiete der Cryo-Mahltechnik

Gummi & Altgummi

Kaltmahlung von Altgummi für verschiedene Anwendungen.

Kunststoffe

Mikronisierung temperaturempfindlicher Kunststoffe.

Lebensmittel

Aromaschonende Feinmahlung von Gewürzen und natürlichen Aromastoffen.

Textildruck

Herstellung feinster Kunststoffpulver für die Bedruckung von Textilien.

Chemie

Kaltmahlung von Schmelzklebern, Wachsen und ähnlichen Produkten.

TPE

Herstellung thermoplastischer Elastomere für verschiedenste Anwendungen.

Funktionsprinzip der Cryogen-Mahltechnik

Das Material wird dosiert in eine stickstoffgekühlte Kühlschnecke gefördert und dort im Flüssigstickstoffbad gleichmäßig tiefgekühlt. Die vakuumisolierte Kühlschnecke ist mit hocheffizienten, produktschonenden Mischwerkzeugen ausgestattet und gewährleistet eine homogene Tiefkühlung bei gleichzeitig minimalem Stickstoffverbrauch.

Anschließend gelangt das tiefgefrorene Material zur Wirbelstrommühle UTM, wo die Mikronisierung erfolgt. Da eine effiziente Zerkleinerung nur im tiefgekühlten Zustand möglich ist, kann das Mahlprinzip der UTM seine Vorteile voll entfalten: Durch die Kombination aus Prall- und Strahlmahleffekten wird das Material innerhalb von Sekundenbruchteilen zerkleinert, bevor eine nennenswerte Erwärmung eintritt.

Das Mahlgut wird anschließend abgesaugt und in einem Filter vom Luft-Stickstoff-Gemisch getrennt. Das weiterhin kalte Mahlgas wird in den Prozess zurückgeführt, wodurch der Bedarf an frischem Stickstoff reduziert wird. Die gesamte Anlage ist in produktberührten Bereichen aus Edelstahl gefertigt und vollständig kälteisoliert.

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